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NWB Seminare
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Bilanzierung von Pensionsverpflichtungen nach BilMoG und IFRS
Neue Bilanzregeln – akuter Handlungsbedarf – praxisnahe Lösungsansätze!
Referenten:
Hartmut Moormann
Dr. Hubert Peters
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Nach einer Studie der Universität Bremen von 800 mittelständischen Unternehmen werden 40 – 50 Unternehmen eine Überschuldung in der Bilanz verzeichnen durch die Auswirkungen des BilMoG auf die Pensionsrückstellungen!
Nach über 1,5 Jahren im Gesetzgebungsverfahren ist nun endlich das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) verabschiedet worden und am 1. Mai 2009 in Kraft getreten. Die neuen Bilanzierungsregeln sind verpflichtend für Geschäftsjahre beginnend ab dem 1. Januar 2010 anzuwenden, Sie können aber freiwillig bereits für den Abschluss 2009 angewendet werden.
Ein Schwerpunkt der Bilanzreform betrifft die Pensionsverpflichtungen. Hier entsteht ein eigenständiger Weg der HGB-Bilanzierung, der sich an die IFRS-Regelungen (IAS 19) anlehnt. Insbesondere müssen künftige Gehalts- und Rentensteigerungen jetzt bei der Bewertung berücksichtigt werden und anstelle der steuerlichen Wertansätze (Teilwert gem. § 6a EstG) betriebswirtschaftlich realistische Werte ermittelt werden. Die zu bilanzierenden Pensionsrückstellungenen können hierdurch um bis zu 50% steigen! Für manche Unternehmen kann das Überschuldung bedeuten und - gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten - die Existenz bedrohen. Viele Experten fürchten aber auch das Aus für die Arbeitgeber-finanzierte Altersversorgung.
In jedem Fall werden spätestens ab 2010 unterschiedliche Ansätze der Pensionsverpflichtungen in der Steuerbilanz, der HGB-Bilanz und der IFRS-Bilanz entstehen. Um die Regelungen nach dem neuen HGB, dem deutschem Steuerrecht sowie der IFRS zu verstehen und korrekt anzuwenden, ist eine grundlegende Kenntnis der neuen Vorschriften erforderlich. Unsere Referenten stellen Ihnen aktuell und kompakt die aktuellen Vorschriften vor.
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Das Seminar zeigt praxisnah auf, welche Auswirkungen die Reform auf die Bilanzierung ihrer Pensionsverpflichtungen nach BilMoG und IFRS hat und wo Handlungsbedarf besteht. Die Referenten informieren Sie über bilanzpolitische Möglichkeiten und Handlungsalternativen. Anhand eines praxisorientierten Fallbeispiels bekommen Sie diese komplexe Materie anschaulich dargestellt.
Sie erfahren, - welche unterschiedlichen Vorschriften und Wahlrechte es gibt
- wie man den Pensionsaufwand und die Pensionsrückstellungen nach neuem Recht ermittelt und richtig ausweist
- welche Konsequenzen sich aus den i.a. höheren Wertansätze für Ihr Unternehmen und Ihre Belegschaft ergeben könnten
- welche bilanzpolitischen Einflussmöglichkeiten es gibt
- welche Angaben im Anhang gemacht werden müssen
- wie sie Ihre betriebliche Altersversorgung optimal an die neuen Vorschriften anpassen
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Gegenüberstellung: Bilanzierung und Bewertung von Pensionsrückstellungen nach altem und neuem Recht - Bewertungsmethode
- Rechnungsannahmen (insb. Zinssatz und Trendannahmen)
- Saldierungspflicht (Vermögensgegenstände richtig bewerten)
- Übergangsregelungen
- Anhangangaben
Bilanzierung von Pensionsverpflichtungen nach IFRS - Normiertes Bewertungsverfahren (PUC-Methode)
- Stichtagszins statt Durchschnittszins
- Wahlrechte bei der Bilanzierung
- Ergebnisneutrale Aufstockung auf den „wahren“ Wert
- Umfangreiche Offenlegung
Steuerliche Auswirkungen des BilMoG auf die Pensionsverpflichtungen - Entstehung von latenten Steuern
- Abbau der Steuerlatenzen bei alternden Beständen
Mögliche praktische Szenarien zum Umgang mit Pensionsverpflichtungen - Neuordnung des Versorgungswerks
- Schaffung von Planvermögen
Strategien und Bilanzpolitische Möglichkeiten zur Vermeidung von Verlusten - (Variable) Verteilungsmöglichkeiten nutzen?
- Der „Wahrheit“ in die Augen sehen?
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Anschauliche Darstellung der komplexen Materie anhand eines praxisorientierten Fallbeispiels
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- Leiter und Mitarbeiter der Bereiche Finanzen, (Konzern-) Rechnungswesen, Bilanzen und Controlling
- Steuerberater, Wirtschaftsprüfer qualifizierte Mitarbeiter aus Steuerpraxen
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Dienstag, 10. November 2009 in Frankfurt a.M.
Dauer: 9.15 Uhr; Ende gegen 17.45 Uhr Novotel Frankfurt Niederrad › Hotel-Info
Dauer: 9.15 Uhr; Ende gegen 17.45 Uhr
Teilnahmegebühr: € 549,- zzgl. gesetzl. USt.
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Vielen Dank, dass Sie sich für dieses Seminar interessieren. Eine Anmeldung ist jedoch zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht mehr möglich, da alle Termine zu diesem Thema bereits stattgefunden haben.
Da wir eine Vielzahl unserer angebotenen Seminare regelmäßig wiederholen, können Sie gerne bei Interesse die neuen Termine bei uns abfragen.
Hierzu stehen wir Ihnen gerne wahlweise unter der
Tel.-Nr. (0 23 23) 141 888 zur Verfügung
oder
Sie können uns eine E-Mail an die Mailadresse schicken.
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Die Referenten
Hartmut Moormann
Dipl.-Math., Aktuar (DAV), Senior Manager, Deloitte Berlin
Dr. Hubert Peters
Dipl.-Math., feiberuflicher Aktuar (DAV), Geschäftsführer der axis actuarial services GmbH
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