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Gesetz zum Abbau der kalten Progression

NWB ReformRadar. Ihr Frühwarnsystem zu allen wichtigen Reformvorhaben.

Hier finden Sie eine Übersicht der Reformfelder, die wir aktuell für Sie beobachten.


Status Quo

Aktueller Stand und Kurzinformation

  • 25.02.2013: Gesetz wird im BGBl I S. 283 verkündet
  • 01.02.2013: Bundesrat stimmt Einigungsvorschlag des Vermittlungsausschusses ebenfalls zu
  • 17.01.2013: Bundestag stimmt Einigungsvorschlag des Vermittlungsausschusses zu
  • 12.12.2012: Vermittlungsausschuss beschließt Erhöhung des Grundfreibetrags
  • 21.11.2012: Vermittlungsausschuss vertagt
  • 27.06.2012: Beratungen erneut vertragt
  • 13.06.2012: Vermittlungsausschuss vertagt Beratungen auf den 27.06.2012
  • 24.05.2012: Bundesregierung ruft Vermittlungsausschuss an
  • 11.05.2012: die von SPD und Grünen geführten Länder lehnen Gesetzesvorhaben im Bundesrat ab
  • 29.03.2012: Bundestag beschließt Abbau der kalten Progression
  • 19.03.2012: öffentliche Anhörung des Finanzausschusses
  • 02.03.2012: 1. Lesung im Bundestag
  • 07.12.2011 Regierung beschließt Abbau der kalten Progression

Der Bundesrat ist am 01.02.2013 den Empfehlungen des Vermittlungsausschusses vom 12.12.2012 gefolgt. Dieser hatte nach monatelangen Verhandlungen das Vermittlungsverfahren zum Abbau der kalten Progression mit einem Einigungsvorschlag abgeschlossen. Der Grundfreibetrag für das verfassungsrechtlich gebotene Existenzminimum steigt hiernach in zwei Schritten: Für das Jahr 2013 beträgt er 8.130 Euro, ab 2014 erhöht er sich auf 8.354 Euro. Es bleibt aber jeweils beim Eingangssteuersatz von 14 Prozent. Die ursprünglich vorgesehene Anpassung des gesamten Tarifverlaufs, die den Effekt der kalten Progression beschränken sollte, war nicht konsensfähig.

Hintergrund: Im System des progressiv ausgestalteten Einkommensteuertarifs profitiert der Staat von systembedingten Steuermehreinnahmen, die über den Effekt der kalten Progression entstehen. Diesen nicht gewollten Steuerbelastungen soll durch eine Korrektur des Einkommensteuertarifs entgegengewirkt werden. Das Gesetz soll sicherstellen, dass Bürgerinnen und Bürger in den Jahren 2013 und 2014 von Wirkungen der kalten Progression entlastet werden.

News

Nachrichten zum Abbau der kalten Progression

01.02.2013: Grundfreibetrag steigt
17.01.2013: Bundestag beschließt höheren Grundfreibetrag
21.11.2012: Wieder keine Einigung im Vermittlungsausschuss (Bundesrat)
07.11.2012: Existenzminimum und Abbau der kalten Progression
24.05.2012: Bundesregierung ruft den Vermittlungsausschuss an
07.12.2011: Regierung beschließt Steuerentlastungen

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