NWB – Fachverlag für den Steuerprofi

News

Wir über uns | Kontakt | Impressum | AGB

NWB ReformRadar

DruckenDrucken  Diese Seite weiterempfehlenSeite weiterempfehlen

Gesetz zum Abbau der kalten Progression

NWB ReformRadar. Ihr Frühwarnsystem zu allen wichtigen Reformvorhaben.

Hier finden Sie eine Übersicht der Reformfelder, die wir aktuell für Sie beobachten.


Status Quo

Aktueller Stand und Kurzinformation

  • 07.12.2011 Regierung beschließt Abbau der kalten Progression
  • 10.02.2012: 1. Sitzung Bundesrat
  • 01.03.2012: 1. Lesung im Bundestag geplant
  • 30.03.2012: 2. und 3. Lesung im Bundestag geplant
  • 11.05.2012: 2. Durchgang im Bundesrat geplant
Am 7.12.2011 hat die Bundesregierung den Gesetzentwurf zum Abbau der kalten Progression beschlossen.

Hintergrund: Im System des progressiv ausgestalteten Einkommensteuertarifs profitiert der Staat von systembedingten Steuermehreinnahmen, die über den Effekt der kalten Progression entstehen. Diesen nicht gewollten Steuerbelastungen soll durch eine Korrektur des Einkommensteuertarifs entgegengewirkt werden. Das Gesetz soll sicherstellen, dass Bürgerinnen und Bürger in den Jahren 2013 und 2014 von Wirkungen der kalten Progression entlastet werden.

Hierzu führt das BMF weiter aus: Der geplante Ausgleich hat ein Volumen von insgesamt sechs Milliarden Euro pro Jahr. Er wird 2013 und 2014 in zwei Schritten umgesetzt und umfasst folgende Eckpunkte:
  • Der Grundfreibetrag wird bis 2014 um insgesamt 350 Euro bzw. 4,4 Prozent auf 8.354 Euro angehoben. Zum 1.1.2013 auf 8.130 € und zum 1.1.2014 auf 8.354 €. Dieser Betrag bleibt steuerfrei, erst höhere Einkommen werden besteuert.
  • Der Tarifverlauf wird bis 2014 ebenfalls um insgesamt 4,4 Prozent angepasst. Denn jedes Einkommen soll genau um den Betrag entlastet werden, um den es durch die kalte Progression belastet wird.
  • Die Bundesregierung wird künftig alle zwei Jahre überprüfen, wie die kalte Progression wirkt und ob nachgesteuert werden muss. Grundfreibetrag und Tarifverlauf können daraufhin entsprechend angepasst werden.
Weitere Informationen hierzu sowie ein interaktives Schaubild zu dem Thema Einkommensteuertarif und die kalte Progression finden Sie auf den Internetseiten des BMF.

Anmerkung: Einige SPD geführte Länder haben bereits angekündigt, dem Gesetz im Bundesrat ihre Zustimmung zu verweigern. Dem Vernehmen nach loten Union und Sozialdemokraten derzeit Kompromissmöglichkeiten aus. Die SPD geführte Länder haben in diesem Zusammenhang auch eine Anhebung des Spitzensteuersatzes von 42% auf 49% ins Spiel gebracht (vgl. hierzu auch BR-Drucks. 64/12).

News

Nachrichten zum Abbau der kalten Progression


07.12.2011: Regierung beschließt Steuerentlastungen

Verpassen Sie keine News! Fordern Sie hier den kostenlosen NWB Newsletter „Aktuelle Nachrichten aus dem Steuer- und Wirtschaftsrecht“ an. Er informiert Sie aktuell über das Neueste aus beiden Rechtsgebieten und meldet Ihnen sofort, wenn sich auf diesem Reformfeld gerade etwas bewegt.


NWB Steuer-TV

Die erste Nachrichtensendung für Steuerberater und Kanzlei-mitarbeiter.
 

Immobilien-Sonderausgabe gratis

Jetzt Sonderausgabe mit vielen Tipps für die Steuerberatung gratis sichern!
 

Beste Voraussetzungen für Ihre Karriere im Steuerrecht.

Mit Mut, Fleiß, Ausdauer und Steuer + Studium erreichen Sie Ihre Ziele!
 

NWB Gutachtendienst

Schwierige Rechtsfragen sicher, schnell und kostengünstig gelöst.
 

Ein Jahr lang nur die Hälfte zahlen!

Das NWB Starter-Angebot unterstützt junge Steuerberater und Kanzleigründer mit Top-Angeboten!

Bookmark

|

Besuchen Sie auch unsere Marke Kiehl - Partner für die kaufmännische Ausbildung und Weiterbildung:
Azubi | Arzthelferin | Bürokaufmann | Großhandelskaufmann | Industriekaufmann | Medizinische Fachangestellte | Rechtsanwaltsfachangestellte | Steuerfachangestellte | Zahnarzthelferin | Zahnmedizinische Fachangestellte | Lehrstellen | Ausbildungsplätze |

Kontakt | Impressum | AGB | Powered by InterRed | Steuerberaterprüfung Blog | Onlinecheck zu BilMoG | Stellenangebot Steuerberater
© NWB Verlag - Partner für Steuerrecht, Wirtschaftsrecht, Rechnungswesen